Ausgangslage

Mittelständischer Dienstleistungsbetrieb mit ca. 120 Mitarbeitenden, ca. 1.500 Eingangsbelegen pro Monat (Rechnungen, Lieferscheine, Auftragsbestätigungen). Erfassung lief manuell durch zwei Vollzeitkräfte in der Buchhaltung. Probleme:

Vorgehen

  1. Sample-Analyse (Woche 1): 200 typische Belege wurden gegen unser System gehalten. Erkennungsgenauigkeit wurde transparent ausgewiesen.
  2. Pilot mit einer Lieferantenklasse (Wochen 2-5): Eingangsrechnungen aus drei Top-Lieferanten gingen produktiv über die KI-Pipeline mit Confidence-Schwellen.
  3. Rollout (Wochen 6-12): Schrittweise Erweiterung auf alle Belegarten und alle Lieferanten, Anbindung an DATEV.
  4. Hypercare (Monate 4-6): Eng begleitete Optimierung, Aufbau eines Kennzahlen-Cockpits.

Lösung

Ergebnisse nach 6 Monaten

~70 %weniger Erfassungszeit pro Beleg
~50 %weniger Kontierungsfehler
0verpasste Skontofristen seit Rollout
~9 MonateAmortisation

Lessons Learned

  1. Sample-Analyse zuerst. Ohne ehrliche Genauigkeitsmessung im Vorfeld scheitert der Rollout an überzogenen Erwartungen.
  2. Klein anfangen. Mit drei Lieferanten zu starten, statt sofort alle 200, war goldwert.
  3. Mensch-in-der-Schleife normalisieren. Dass die KI nicht 100 % automatisiert, sondern 80 % + Sichtprüfung, war für das Team leichter akzeptabel.
  4. Datenhoheit schafft Vertrauen. Deutsches Hosting war Voraussetzung für die Freigabe durch den Datenschutzbeauftragten.

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